Klassische Erfolgsromane

aus den Jahren 1900 bis 1920

Über die Autoren

Joseph Rudyard Kipling wurde 1865 in Bombay geboren. Im damaligen Nordindien erforschte er zusammen mit seiner Schwester Alice unter der Aufsicht eines Kindermädchens die örtlichen Märkte, lernte die Landessprache und schien sich inmitten des Völkergemisches aus Engländern, Muslimen, Buddhisten, Hindus und Juden wohl zu fühlen.

Als Fünfjähriger wurde er zur Erziehung nach England geschickt und kam in eine Pflegefamilie, wo ihm die Pflegemutter das Leben zur Hölle machte.

Für eine höhere Schulausbildung hatten seine Eltern kein Geld. Kipling wurde wieder nach Lahore zurückgebracht und fand eine Anstellung bei einer Zeitung.

Elf Jahre später kehrte er nochmals nach England zurück. Dort lernte er einen amerikanischen Verleger, Wolcott Balestier, kennen. Kipling wurde ein enger Freund der Familie und lernte auch Wolcotts Schwester Carrie kennen. Die beiden schienen nur freundschaftlich miteinander zu verkehren, aber während der Weihnachtsferien 1891 erhielt Kipling ein Telegramm von Carrie: Wolcott war plötzlich verstorben und Carrie brauchte Kiplings Gesellschaft.

Kipling reiste sofort nach England ab und heiratete Carrie acht Tage später.

Nach der Hochzeit verbrachten die Frischgetrauten  Flitterwochen in Kanada und Japan. In dieser Zeit ging seine Hausbank bankrott – und damit auch Kipling.

Das Paar entschloss sich deshalb, mit dem wenigen noch verbleibenden Geld auf eine Farm im US-Bundesstaat Vermont zu ziehen. Dort wurde die erste Tochter, Josephine, geboren. Später die zweite Tochter Elsie und der einzige Sohn, John.

Mit seiner schriftstellerischen Tätigkeit ging es wieder aufwärts. In dieser Zeit entstanden die „Dschungelbücher“, welche ihn später weltberühmt machen sollten. Mit 32 Jahren war Kipling weltweit der höchstbezahlte Schriftsteller.

Dann kam es zu einem Zerwürfnis mit seinem Schwager.

Im Winter 1899 wollte Carrie ihre Mutter in New York besuchen. Sowohl Kipling selbst als auch seine Tochter Josephine kamen mit Lungenentzündung im eisig kalten in New York an. Kipling erholte sich wieder, seine Tochter erlag der Entzündung.

1902 erstanden die Kiplings in England ein Anwesen. Über den Tod Josephines kam er jedoch nie hinweg.

Dann kam der Erste Weltkrieg. Sohn John meldete sich freiwillig und galt bald in Frankreich als vermisst. Sein Leichnam wurde nie gefunden.

1907 erhielt Kipling als erster Engländer den Nobelpreis für Literatur. In seinen letzten Lebensjahren litt er an einem schmerzlichen Geschwür; er verstarb 1936.


Sir Gilbert Parker (1862-1932) wurde in Ontario geboren und war Romanschriftsteller, Gedichteschreiber und britischer Politiker.  Den vorliegenden Titel (Original: The Seats of the Mighty) verfasste er nach seinem Umzug nach England im Jahre 1890.

 

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